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Űber uns

Wer oder was ist Stimulansz?
Stimulansz ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die 2001 in den Niederlanden vom Verbund niederländischer Kommunen (VNG) und dem niederländischen Verband der Arbeitgeber in den Sektoren Beschäftigung, Einkommen und Gesundheitswesen (Divosa) gegründet wurde. Seit 2005 ist Stimulansz eigenständig.

Stimulansz ist in Bereichen öffentlichen Interesses tätig wie etwa Sicherung von Einkommen, Arbeit, Unterkunft sowie Gesundheit und Lebensqualität.

Wir unterstützen Akteure, die in diesen Sektoren tätig sind, als auch Bürger, die in diesen Bereichen Hilfen benötigen.  

Wie arbeitet Stimulansz?
Stimulansz ist eine gemeinnützige Stiftung. Unser Ziel ist es, die Qualität der Dienstleistungen, die in den Sektoren erbracht werden, zu verbessern. Dafür entwickeln wir für unsere Zielgruppen digitale Informationssysteme, in denen nutzerfreundliche Informationen zur Sozialversicherung, Gesundheitsfürsorge einschließlich der Gesetzgebung zur Verfügung stehen und auch mittels einer Sozialkarte für die ganze Niederlande abrufbar sind.

Wir bieten Ihnen Lösungen in Bezug auf Prozessoptimierung und Informationsbereitstellung und entwickeln hierzu auch Anwendungen, sogenannte „Apps“. Leitmotiv unserer Arbeit ist gute Praxis zu identifizieren und zu verbreiten. Wir legen großen Wert auf Innovation, daher haben wir unser Leistungsspektrum erweitert. Unsere Experten stehen Ihnen nun auch für Coaching, Beratung, Supervision und Interimsmanagement zur Verfügung und begleiten Sie bei (innovativen) Projekten.  

Work First: auch in Deutschland!
Einerseits nimmt in Deutschland die Nachfrage nach Arbeitskräften immer mehr zu, andererseits gibt es in Deutschland eine großen Gruppe, die von Sozialhilfe abhängig ist. Aufgabe ist es darum, das Arbeitspotenzial unter den Sozialhilfe-Empfängern - wo die Möglichkeit besteht - anzubohren; Sozialhilfe-Empfänger wann auch immer auf dem Weg hin zum Arbeitsprozess zu begleiten.
Die deutsche Situation kann teilweise mit der niederländischen verglichen werden. Auch in den Niederlanden besteht ein großes Arbeitsvolumen, das auf Sozialhilfe angewiesen ist, während Arbeitgeber nichts anderes mehr übrig bleibt, als aus den neuen europäischen Mitgliedstaaten Arbeitskräfte anzuwerben. Um dieser Tendenz Halt zuzurufen wurde vor ein paar Jahren von der StimulanSZ die Work First Methode in den Niederlanden eingeführt.

Work First ist eine Methode, bei der die verpflichtende Arbeitstätigkeit (verbunden mit Sanktionen) mit der Erweiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten der Teilnehmer kombiniert werden. Grundgedanke von Work First ist, die Teilnehmer durch die Ausübung von Arbeitstätigkeit dem Arbeitsmarkt näher zu bringen.

Work First hat die folgenden Merkmale:

  • ein groβer Teil der Aktivitäten besteht aus Arbeit, die in einem echten oder nachgestellten Umfeld verrichtet  wird;
  • die Maβnahmen haben kurze Laufzeiten;
  • das Projekt beginnt kurz oder oft gleich nach der Anmeldung;
  • die Teilnehmer werden betreut, oftmals direkt am Anfang;
  • die Teilnahme ist verbindlich, Sanktionen werden angewendet.

Der Gedanke hinter Workfirst ist, durch eine Kombination von positiven und negativen Anreizen Arbeitslose ins Erwerbsleben zurückzuführen (carrot und stick Methode).

Das Motto der Work First Methode lautet dann auch, dass jeder etwas kann. Bezahlte Arbeit zu erhalten steht dabei auf Platz Nummer eins. Bei Work First wird den Klienten sofort ein Training, ein Trajekt und bzw. oder eine Arbeit angeboten. Gelingt es nicht sofort - ungeachtet aller Anstrengungen - auf dem herkömmlichen Arbeitsmarkt zu gelangen, wird vom Klienten erwartet, dass er weiterhin alles unternimmt, eine bezahlte Arbeit zu finden. Realisiert wird dies durch Arbeit, mehr Arbeitserfahrung, Schulung und / oder Aktivitäten im Bereich der „sozialen Aktivierung“.

Es handelt sich dabei um eine Methode die zielbewusst auf Arbeit, Deutlichkeit und Effektivität ausgerichtet ist. Oft steht dabei die vorgeschriebenen Teilnahme an Arbeit im Mittelpunkt, die einen wesentlichen Teil der Arbeitswoche in Beschlag nimmt. Dies alles damit die Reintegrationschancen auf dem regulären Arbeitsmarkt noch mehr genutzt werden können. Bei Work First wird die gesamte Energie eingesetzt, um den Abstand vom Arbeitslosen zum Arbeitsmarkt klein zu halten, um somit schnellst möglich reguliere Arbeit zu vermitteln.

Kann man jemanden einfach arbeiten lassen, und dann sogar noch einen sozial Schwächeren? Eine Arbeit, die ihm vielleicht gar nicht gefällt, die nicht zu seiner Ausbildung passt? Entscheidet man sich für Work First, bedeutet dieses, dass derartige sentimentale Argumente noch einmal genau unter der Lupe betrachtet werden. Und zwar mit den Augen des gegenwärtigen Zeitgeistes, der davon ausgeht, dass von Leuten mit einer Unterstützung auch etwas verlangt werden kann und darf. Everyone can do something, sagen die Leute in Wisconsin. Eine Gegenleistung, die nicht freibleibend ist und die sich außerdem auf eine gesellschaftliche Emanzipation richtet. Arbeit, in Kombination mit Coaching, Begleitung und Ausbildung.

Stimulansz probiert mit Work First die Philosophie der Employability konkret werden zu lassen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft Personen, die nicht in der Lage sind aus sich selbst (wieder) Arbeit finden zu können, Einrichtungen zur Verfügung stellt, um doch einen vollwertigen und passenden regulären Arbeitsplatz zu bekommen, indem sie sich weiter entfalten können.

Dabei wird nicht nur das eigene Verantwortungsbewusstsein der Sozialhilfe-Empfänger betont, sondern auch die Verantwortlichkeit des Staates und der betreffenden Instanzen für Sozialhilfe. Der Staat investiert in eine Verbesserung der Arbeitsmarktposition der Sozialhilfe-Empfänger – unter anderem durch Arbeitstraining, Schulungen, intensive Vermittlung und Nachsorge. Diese Investierung verlangt von der Seite der Klienten eine Anstrengung um aktiv an der eigenen Reintegration mitzuarbeiten. Es ist etwas Selbstverständliches, Mitarbeit vom Klienten zu verlangen (auch wenn es dabei um die Anwendung eventueller Sanktionen geht), wenn ausdrücklich Wünsche und Möglichkeiten des Klienten berücksichtigt werden und wenn sich die Dienstleistung ganz und gar auf eine dauerhafte Unterbringung auf dem Arbeitsmarkt konzentriert.

Durch die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wird das Anbieten langfristiger Arbeitsverträge oft unmöglich gemacht, sicher für Leute mit einer Unterstützung. Jedoch führt auch ein kurzes Arbeitsverhältnis zu Erfahrungen und liefern diese einen Beitrag den sozialen Ausschluss zu durchbrechen. Vorausgesetzt wird dabei jedoch, dass nach Ablauf der Arbeitsvereinbarung eine Fortsetzung angeboten werden kann, wodurch der Betreffende nicht wieder in die alte Situation gelangt.

Bei einer effektiven Reintegration steht nicht nur der Sozialhilfe-Empfänger im Mittelpunkt. Wer macht eigentlich den Ausstrom aus der Sozialhilfe hin zu einem bezahlten Job möglich? Die Antwort ist einfach: der Arbeitgeber. Als Behörde hat darum Kontakt zum Arbeitgeber aufgenommen zu werden und zur Nachfrage nach konkreter Arbeit. Nachfrage orientiertes Arbeiten bedeutet konkret, dass die städtische Behörde ein professioneller Gesprächspartner für den Arbeitgeber zu sein hat. Eine Stadt hat in der Lage zu sein, sich die Bedürfnisse des Arbeitgebers vorstellen zu können. Das heißt, wie können sich Angebot und Nachfrage finden? Was erwartet ein Arbeitgeber von einer Partei, die Kandidaten für eine offene Arbeitsstelle anbietet? Indem eine Anlaufstelle realisiert wird und Maßarbeit sowie gute Qualität angeboten werden, beginnt die städtische Behörde wirklich mit einem dauerhaften Kontakt mit dem Arbeitgeber, wodurch eine Abnahme der Zahl der Sozialhilfe-Empfänger entsteht.

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